Das AUS für das Kieswerk Baltschieder

Seit Jahren gibt es einen nicht zu überhörenden Streit in der Gemeinde Baltschieder. Selbst ich (als Walliser – Neuzuzüger 2016) bekam einiges mit. Ich hörte beide Meinungen, Hochwasserschutz ist wichtig, Arbeitsplätze sichern ist wichtig usw. Nun ist die Brücke zum Gespräch schon lange in Brand geraten und das Bundesgericht hat entschieden. 

Es geht um das Kieswerk am Ende des Dorfes Baltschieder. Hier fliesst der meist kleine Baltschiederbach, der aber schon einige male das kleine Dorf (1300 Einwohner) mit seinen riesigen Massen an Wasser und Geröll bedrohte.  Wie durch ein Wunder kamen zum Beispiel am 15. Oktober 2000 keine Menschen zu Schaden, als die Unwetter im Wallis auch diesen kleinen Bach zu einer Masse aus Wasser, Steinen und Bäumen werden lies. Fast 3 ha Gelände wurde zerstört.

Spätestes seit damals wurde in der Gemeinde Baltschieder über Hochwasserschutz nicht nur vor der Rotten (Rhone) gesprochen. Im Oktober 2013 wollte man die Hochwasserschutzprojekte Stufe 2 und 3 realisieren. Dagegen hatten die Betreiber des Kieswerkes Einsprache erhoben. Dies waren und sind Kies- und Betonwerk Grosseye AG und die Volken Beton AG.

Nun sprach das Bundesgericht nach mehreren Einsprachen, dem Schutz der Menschen, sein Recht zu und gab der Gemeinde somit grünes Licht für den Ausbau des Hochwasserschutzes. Die Gemeinde will nun, so rasch als möglich das 17 Millionen Franken Projekt (3,4 Millionen muss Batschieder übernehmen) realisieren.  Info >>>

Was nun mit dem Kieswerk genau geschieht, werden die kommenden Monte zeigen. Ein Rückbau und ein zurück zur Fauna und Flora kann aber angenommen werden. 

 

 

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