Ausserberg viel Geld in den Erhalt

Die Ausserberger und Ausserbergerinnen haben am 1.12.2017 an der Urversammlung entschieden/gutgeheissen, 2018 gut 512’000 SFr. in Sanierung und die Erneuerung der Basisinfrastruktur zu investieren. Damit wird mehr Geld als bisher für diese Belange ausgegeben. Ein Entscheid für die Zukunft und die Werterhaltung der Flurstrassen und Suonen. Und wichtig, dass hier auch die Jüngeren zustimmen, denn dies wird eine immerwährende Hypothek an das „Sein“ in Ausserberg bleiben.

Dazu wurde das Budget 2018/2022 abgesegnet. Nettoinvestitionen von 2.5 Millionen Franken und dies wenn möglich mit einem Schuldenabbau. Hohe Ziele und dringend nötig. Ausserberg hat eine hohe pro Kopfverschuldung und dadurch eine der höchsten Steuerbelastung im Wallis und der Schweiz.

Die Gemeinde mit einem Gemeindegebiet von 14,90 km²  (Beispiel Kanton Basel 22,75 km²) und gut 620 Einwohnern (Basel 171’000) hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Die Mitarbeit und das Mitdenken der Bewohner ist gewünscht. 

Noch gibt es in der Gemeinde einen Konsum mit Poststelle, einen Biohof mit regionalen Produkten, ein Restaurant/Hotel, eine Brauerei ja selbst eine Mühle und eine „Bäckerei“ sind/wären vorhanden.  Unsere Kirche und Kapellen, die vielen Vereine, eine eigene Grundschule, der Kindergarten, Jugendlokal, Fussballplatz, Sporthalle und vieles mehr. 

Ausserberg hat noch einen eigenen Bahnhof, das Postauto bedient die vielen Stationen, die Strassen sind in einem „guten“ Zustand, das Netzwerk der Wanderwege ist gross, gepflegte Brunnen, viele Denkmalgeschützte (UNESCO-Welterbe) Gebäude und Wege. 

Dies alles zu erhalten mit gut 620 Einwohnern ist eine schwere Aufgabe.

Um dieses Ziel zu erreichen benötig man ein gesundes Gewerbe und Firmen die hier auch ansässig bleiben und, auch wenn dies einige (wenige) nicht so sehen, die vielen Bauern in Voll oder Teilzeit. Mit ihren Tieren, der Bewässerung der Wiesen und den damit verbundenen Traditionen, tragen sie einen grossen Teil bei, das man in Ausserberg nicht in einer Wüste oder total überwachsen leben muss.

Die vielen Vereine, die vieles unentgeltlich erledigen, sind eine weitere Kraft die diese Gemeinde zusammenhält. Und dann noch die Musik und das Singen. Auch 2018 Werte die zusammenschmieden. Dass mögen einige anders sehen, aber „weiss Gott“, es ist so. 

So gesehen eine gute Investition in die Zukunft von Ausserberg.

Edit: Und was ich vergessen, etwas vom schönsten was es gibt, Egon verzeihe mir, das Raaft, die Wiwannihütte bis hinauf zur Baltschiederklause und die Ausserberger Sektion des SAC. 

 

 

 

 

 

 

Comments

  1. Egon Feller

    Noch eine kleine Ergänzung zum guten Artikel.
    Neben Hotel und Brauerei und Konsum und der Kirche, gibt es noch eine Berghütte am Wiwanni mit einem der schönsten Klettergebiete der Schweiz.
    Viele Grüsse, Egon Feller

    1. Post
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