Auch ein Gemeinderat hat Träume

Theo Schmid – Gemeindepräsident unserer Gemeinde Ausserberg durften wir unlängst interviewen (Inhalt folgt).

Am Schluss war unsere Frage: Was wäre Dein Ziel, wenn Ausserberg schuldenfrei, die Strassen neu gemacht, die Wasserleitungen erneuert, der Aufwand Wasser und Suonen gleich null, sowie der Steuerfuss wieder auf normalen Niveau wären.

Die Antwort kam ohne langes Nachdenken und voller Überzeugung:

Ein Altenheim/Betreutes Wohnen mit einigen Zimmern hier im Dorf, im alten Schulhaus, eventuell kombiniert mit einer Begegnungsstätte mit unserer Jugend, ein Mittagstisch zum Beispiel. Ein Zuhause für unsere „alten“ Menschen die viel für diese Gemeinde getan haben. Ein Zuhause, nicht in Visp oder wo auch immer.  Fünf oder mehr Zimmer, wo sie die ihnen zustehende Hilfe bekommen und das Wichtigste, ihren Lebensabend geniessen können, geborgen und vertraut in der eigenen Heimat. Das kann aber die Gemeinde nicht alleine stemmen, da braucht es eine mutige Organisation und mutige Ausserberger/Ausserbergerinnen. Man darf auch nicht vergessen, dass Ausserberg in den letzten Jahren für „Altenplätze“ viel Geld ausgegeben hat und solange wir keine eigenen anbieten, auch ausgeben wird.

Und… Wenn schon immer alle meinen ohne Lonza wären viele von uns nirgends, dann soll diese Lonza doch einmal hier bei uns Wohnungen, oder wie anderenorts eine Überbauung mit mehreren (bezahlbaren) Wohnungen für die Beschäftigten bauen. Land haben wir, langjährige Mitarbeiter mit ihren Kindern auch und die wollen irgendwann ein eigenes Zuhause. In 10 bis 15 Minuten ist man hier in Ausserberg, findet Ruhe in einer sonnenverwöhnten und fast zu 100% nebelfreien Umgebung.  Wir bieten Kindergarten, Grundschule, Natur und in wenigen Minuten, ob mit ÖV oder Auto, alles was das Herz begehrt. Die BLS hat sich mit ihrem Neubau-Projekt klar für Ausserberg entschieden, die Postauto-Linie ist auf Jahre gesichert. 200 bis 400 neue Arbeitsstellen will Lonza in den nächsten Jahren schaffen. Alle wissen, dass glückliche Mitarbeiter der Grundstock jeder geschäftlichen Beziehung ist. Und dass man hier bei uns glücklich und zufrieden leben kann, wird jeder Ausserberger und jede Ausserbergerin bestätigen.

Ausserberg hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen für die öffentlichen Gebäude wie Schulhaus, Kindergarten, Mehrzweckhalle usw. und die Ausserberger sind sich bewusst, dass die Sanierung von Wasserleitung und Strassen unsere Finanzen noch jahrelang belasten werden und da ist jeder neue Bürger willkommen.  Der „neue“ Gemeinderat hat es hier nicht einfach, alle diese Aufwendungen sind zwingend, bzw. sind offene Arbeiten, die wir nun ausführen müssen.  Tun wir das nicht und vor allem nicht jetzt, landen wir in einer Sackgasse, aus der die Gemeinde nicht mehr rauskommen kann. Wir sind, das müssen wir in Betracht ziehen, auf fremde Hilfe angewiesen.

Und dann wäre da noch mein alter Traum vom Badesee für unsere Jugend und all die jung gebliebenen. Auch hier wäre die Hilfe der ganzen Gemeinde nötig, nicht nur an finanziellen Mitteln, sondern auch am Willen einen solchen zu planen, zu realisieren und zu erhalten.  Das Problem wo und auf welchem Land wäre hier wohl das kleinste Problem. Es wäre ein Treffpunkt, eine Chance und ich glaube, sehr gut investiertes Geld und „Fronarbeit“.  „Stell Dir vor“, ein kleines Blinzeln ging durch Theo’s Gesicht, die Schlagzeile, „Am 1. Juli 2019 eröffnet Ausserberg den ersten Suonen-Badesee der Schweiz“ und alle Ausserberger, inkl. Gewerbe haben mitgemacht.

 

 

 

oder lieber näher beim Dorf

 

 

Bilder-Bildmontagen Bild Badesse-Sädol – by Beluga59. Original Personen (c) by Clipdealer – gekaufte Artikel.

Bild 2 – See by (c)  Freepic.org – Bild by Beluga59

 

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