Am Mittwoch – Abend des 13. Juni gedenkt man auf Bord dem heiligen Antonius. Er, der Fürbitten entgegennimmt, für VERGESSENES und VERLORENEM.
Es sind nicht nur die irdischen Güter, die wieder zum Vorschein kommen sollen, auch verlorene Liebe, verlorene Gedanken. Kaum ein Bürger von Ausserberg, der nicht berichten kann von Geschichten, die ein gutes Ende nahmen, nach einem Bitten an den heiligen Antonius.
Erst in den letzten Tagen, erzählte man mir beim Heuen, dass Mutter oft den Antonius bat zu helfen, wenn etwas verloren ging. Und auf wundersame Weise dieses dann auch so geschah.
Die Geschichte von der verlorenen Freundin Martha, seit Jahren vermisst und es nach dem beten in der Kapelle dann zu einem wiedersehen in der Grosstadt Bern führte. Eine geschenkte Reise der Nichte mit einem Mittagessen in der Stadt. Am richtigen Tag, zum richtigen Zeitpunkt.
Die Urkunde des Besitz, verloren und wochenlang gesucht, und nach dem Gebet und 5 Kerzen einen Tag vor der Frist gefunden im Altpapier, bereit zum Verbrennen. Wäre es nicht genau dann kälter geworden, die Frist wäre verstrichen.
Geschichten, Märchen, Zufall? Es mag jeder deuten wie er will.
Ich werde den Tag nutzen um den heiligen Antonius zu bitten, die alte Ladenkasse von Orlando wieder zu finden, die ihm Fremde oder gar Freunde entwendeten.





