WM 2018 – Man kann weiter Träumen

Die Experten im Schweizer Fernsehen meinten, das wird eine Abwehrschlacht, Costa Rica werde hinten rein stehen und auf Konter hoffen. Nix von alledem war dann zu sehen, 2 x ans Gehäuse krachter der Ball beim Schweizer Tor in der ersten 6 Minuten. Ein Raunen ging durch die Runde. 

Am Public Viewing in Ausserberg war man sich dann auch einig, man ist wohl im Achtelfinale aber DASS war keine gute Leistung. In der ersten Halbzeit waren von 300 Pässen, die Hälfte beim Gegner, das blöde «Herumgespiele» im der eigenen Hälfte kam gar nicht gut an. Ein Experte am anderen Tisch meinte, dass sei eben Taktik.  Am Schluss konnte man von der Nummer 12 von Costa-Rica noch lernen, wie man selber Foult und dennoch einen Elfmeter bekommt.  Nun das 2:2 war für beide Mannschaften verdient. Costa-Rica schoss ihre ersten Tore und darf mit einem Punkt nach Hause reisen. Und die Experten an meinem Tisch meinten «Da muss noch was gehen».

Hübsch zu sehen, dass zwischenzeitlich gut und gern 50 Personen auf Disterbodu waren. Die Tore wurde nicht nur von den anwesenden Jugendlichen gefeiert, nein auch die Erwachsenen zeigten, dass man im Herzen Schweizer ist. Zu spüren war auch die «leichte» Schadenfreude, dass Deutschland als Gruppen-letzter die WM verlässt und der kleine Witz, Frau Merkel nehme sie sicher zurück wenn Seehofer nicht einschreite, war am einen oder anderen Tisch zu hören. 

 

Nächster Match Dienstag 3. Juli 16:00 Schweiz – Schweden

 

Ach ja: Das hübsche Fenster kann man bei unserem Coiffeur Gateway an der Bordstrasse sehen.

 

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