Fast 72% der Ausserberger*Innen haben ihre Stimme abgegeben, damit gehören sie einmal mehr, zu den treusten Gemeinden im Wallis und der Schweiz wenn es um Wahlen geht. Und dies obwohl am Vorabend das grosse 75 Jahre Fest unseres Konsums gefeiert wurde.
Die C-Parteien gehen hier gestärkt aus den Wahlen, einzig Franz Ruppen (SVPO) mag das Bild etwas stören, gefolgt von Diego Schmid und Michael Graber. Ging es nach den Ausserberger*Innen gäbe es wohl kleine Verschiebungen, aber es blieb alles beim alten. Erwähnen sollte man noch, dass Frau Wolf immerhin 20 Stimmen bekommen hat. Auch die (Schwester-) Parteien der Jugend haben aus unserem Dorf über-prozentual Stimmen erhalten.
Zu erwähnen sei noch, dass Ausserberg die Auswertungen zur Wahl speditiv und exakt abgegeben haben und dies bereits vor 14:00 Uhr. Andere, auch kleinere Gemeinden, brauchten da fast bis 16:00 Uhr 🙂
Die Verliere dieser Wahlen gesamt-schweizerisch gesehen sind SVP -3.6%, SP -2.2%, FDP -1.1% und CVP -0.3.
Gewinner sind, wohl auch etwas aus dem Gretli-Effekt, die Grünen/GPS +5.9% und Grünliberalen/GLP +3.3%.
Verteilt auf die 200 Sitze im Nationalrat sind dies
- SVP 53 (-12)
- SP 39 (-4)
- FDP 29 (-4)
- GPS 28 (+17)
- CVP 25 (-2)
- GLP 16 (+9)
- EVP 3 (+1)
- Sonstige 7
Obiges wird wohl etwas mehr freien Parkplätzen in Bern und mehr GA der ÖV führen. Pappbecher werden im Bundeshaus verschwinden und in Kürze werden wir CO2 Abgaben bezahlen, auf Artikel und Leistungen, von den wir gar nicht wussten, dass sie CO2 produzieren .
Bereits hörte man Stimmen, dass die Grünen nun einen Bundesrat fordern, aber dies war an einer Bierfeier*** gegen Mitternacht. Und wenn doch? Na ja, wir kennen*** unseren Bundesrat und da wird man dem/der «Grünen» wohl das VPS zusprechen und unsere Viola ins UVEK holen.
***Obiges natürlich die alleinige Meinung des Autors.
Doch zurück nach Ausserberg. Wo landeten die meisten Stimmen?

Die Stimmen für Thomas Egger nutzen leider nichts, die CSPO wird einen Sitz verlieren. Schade für das Oberwallis, dass so gerade noch 2 (von 8) Sitze inne hat.
Im Wallis (Ausserberg) sah es so aus..

An der Stimmbeteiligung alleine kann es nicht liegen, den 62% gingen an die Urne.. Selbst im «Wahlfaulen» Visp gaben fast 58% ihre Stimme. Gegengerechnet mit den Stimmberechtigten im Oberwallis (Bezirk Goms, Halbbezirk Östlich Raron, Bezirk Brig, Bezirk Visp, Halbbezirk Westlich Raron, Bezirk Leuk) zum Unterwallis (Bezirk Martinach, Entremont, St-Maurice, Monthey, wären dies fast gleich viele Wähler. So gesehen hat das Mittelwallis (Bezirk Siders, Sitten, Ering, Gundis) die Wahl entschieden.

Und wie haben die 353 Ausserberg*Innen gewählt? Recht übersichtlich wie man sieht, überraschen wird den einen oder anderen, dass Frau Wolf nur 20 Stimmen erhielt. Erfreulich aber und wie schon erwähnt, das Vertrauen in die Parteien der Jungen. In Ausserberg fast ohne Verluste steht die SVPO, weiter nach hinten gerutscht die SPO. Die Grünen haben hier die Wähler (noch) nicht erreicht.



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